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Historie

Die Memminger Brauerei GmbH zählt zu den bedeutendsten Brauereien der Region und zu den
100 größten Deutschlands. Mit dem Anspruch, alles immer noch besser zu machen, hält die Unternehmensführung an der Markenpolitik fest: überzeugende Qualität ist Grundlage des
Geschäfts.

Unsere Partner partizipieren daran. Ein wichtiger Bestandteil des Managements der Memminger
Brauerei ist die Verpflichtung zum Schutz der Umwelt.

Deshalb haben die Memminger die Reinhaltung der Umwelt und den sorgsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu Eckpfeilern der Unternehmensphilosophie gemacht.

Den hohen Ansprüchen des Biertrinkers entspricht die Memminger Brauerei mit einem kompletten Sortiment erstklassiger Bierspezialitäten. Aufgrund der veränderten Marktsituation bieten die
Memminger aber auch ein großes Spektrum an alkoholfreien Getränken aller Geschmacksrichtungen.

Juni 2015

1886

Als Josef Herz in Memmingen die Brauereigaststätte “Zum Schwarzen Ochsen“ übernahm, hat wohl niemand geahnt, dass damit der Grundstock für eine der erfolgreichsten Privatbrauereien in Deutschland gelegt wurde.

1897

Steht er bereits mit 2.836 hl an dritter Stelle in Memmingen und 1906 mit 4.231 hl an zweiter Stelle. Es existierten in der Stadt noch 21 Bierbrauereien und insgesamt 35 Schankwirtschaften, Gasthöfen und Weinwirtschaften.

1911

Am 01. Juni 1911 entstand in Memmingen die erste Großbrauerei. Josef Herz mit der Brauerei zum “Schwarzen Ochsen“, Wilhelm Bilgram mit der Brauerei zum “Schwarzen Adler“ und Fritz Halder mit der Brauerei “Weißes Ross“ schlossen sich zusammen und bildeten eine Aktiengesellschaft “Bürgerliches Brauhaus“. Das Brauhaus zum “Schwarzen Ochsen“ von Josef Herz wurde gemeinsam benutzt, da diese Braustätte die modernste Technik aufwies.

1911/1912

Der Bierabsatz der neuen Brauerei betrug rund 40.000 hl.

1912

Josef Herz holt sich den jungen Braumeister Albert Sayle, von der Pschorr Brauerei, nach Memmingen.

1918

Nach dem Tod von Josef Herz sen., Max Herz und Josef Herz jun. übernahm Albert Sayle die Führung des Bürgerlichen Brauhauses und Aufsichtsrat Vorsitzender wird Josef Forster.

1920

Auf Grund der großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten schlossen sich am 02.09.1920 die zwei größten Brauereien in Memmingen “Bürgerliches Brauhaus AG, Memmingen“ und “Engelbrauerei Memmingen Gebrüder Bilgram“ zur "Bürger- und Engelbräu Aktiengesellschaft" zusammen. Den Vorstand bildeten die Direktoren Albert Sayle und Hugo Bilgram.

1923-39

Es wurden mehrere Gaststätten übernommen und die Benediktinerbrauerei Ottobeuren angegliedert, sowie die beiden Weizenbrauereien Jaut und Steinbogen und die Waldhornbrauerei gekauft. Neu aufgebaut wurden Niederlassungen in München, Augsburg, Konstanz, Besigheim, Oberurbach, Hindelang, Geislingen, Munderkingen und die Benediktinerbrauerei Ottobeuren.

1938

Albert Sayle gelang es, den Absatz auf 128.000 hl zu steigern. Doch was durch jahrelange Mühe und Arbeit aufgebaut worden war, wurde durch den 2. Weltkrieg zerstört.

1945

Durch die Ereignisse des zweiten Weltkrieges fiel der Absatz auf 40.000 hl.

1948

Die Brauereieinrichtungen wurden zum Teil erneuert und für den steigenden Flaschenbierabsatz neue Räume und Maschinen angeschafft. Die Lagerkapazität wurde durch Um- und Neubauten erweitert, der Gärkeller wesentlich vergrößert, die Technik für biologisch und geschmacklich einwandfreie Biere auf einen neuen Höchststand gebracht.

1955

Albert Sayle gelang es, den Bierabsatz der Vorkriegszeit zu übertreffen.

1972

Jochen Kesselschläger trat in die Bürger- und Engelbräu AG ein.

1973

Mit dem Tod von Albert Sayle 1973 hatte die Bürger- und Engelbräu AG eine Koryphäe verloren.

1974

Jochen Kesselschläger wurde am 06.02.1974 zum Gesamtprokuristen bestellt.

1975

Am 30.12.1975 wurde Jochen Kesselschläger zum weiteren Vorstandsmitglied bestellt.

1977

Die Bürger- und Engelbräu AG fasste den Entschluss, einen modernen Brauereibetrieb auf der “grünen Wiese“ im Norden der Maustadt zu bauen. Jochen Kesselschläger schaffte es, die neue B & E in einer insgesamten Zeitspanne von nur zwei Jahren produktionsreif zu erstellen.

1979

Im September wurde das neue Sudhaus mit dem ersten Sud Memminger Gold in Betrieb genommen. Es war die zur damaligen Zeit modernste Brauerei Europas.

1989

Durch die deutsche Wiedervereinigung taten sich neue Absatzmöglichkeiten in den neuen Bundesländern auf.

1986

Übernahme der Traditionsbrauerei Weitnau im Allgäu mit ca. 30.000 hl im Jahr und 25 Mitarbeitern. Die Brauerei Weitnau wurde sozusagen als “Tochter“ Memmingens nebst Sicherung der Arbeitsplätze erhalten. Marken wie “Alpkönig“ wurden zu neuem Leben erweckt.

1990

Der erste LKW mit Memminger Bier verließ das Brauereigelände in Richtung Sachsen. Es konnten neue Partner in Berlin, Eisleben und Gera gewonnen werden.

1991

Die B & E präsentierte sich erstmals bei auf der “Grünen Woche“ in Berlin.

1992/3

Die Folge des Berliner Engagements war, dass dort in 170 Gaststätten, die sich in den letzten Jahren auf 350 Gastro-Betriebe erweiterten, das Memminger Bier genossen wurde.

1998

Übernahme der Aktienmehrheit durch die Familie Kesselschläger am 13.03.1998. Gründung der Memminger Brauerei GmbH & Co. Grundstücks KG am 08.09.1998. Kommanditistin ist die Memminger Brauerei AG. Umstellung des Namens auf die Marke “Memminger“.

1999

Das operative Geschäft der bereits am 02.09.1996 gegründeten Memminger Brauerei Logistik GmbH wurde am 12.05.1999 aufgenommen.

2000

Am 1. Juli konnte die Memminger Brauerei die Ulmer Münster Brauerei (UMB) unter das Dach des Memminger Hauses einbeziehen, um dieser traditionsreichen Braustätte eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen. Um dieses Vorhaben zu realisieren, wurde die Ulmer Münster Brauerei GmbH & Co. Vertriebs KG gegründet.

2001

Am 20.11.2001 übernahm die Memminger Brauerei 100 Prozent aller Gesellschafteranteile der Ulmer Münster Brauerei GmbH & Co. Vertriebs KG.

2003

Die für die Familiengesellschaft nicht mehr passende Rechtsform der AG wurde geändert. Seit dem 10.01.2003 firmiert die Memminger Brauerei als GmbH. Am 03.12.2003 erfolgte die Verschmelzung der Ulmer Münster Brauerei Geschäftsführungs GmbH in die Memminger Brauerei GmbH.

2005

Der Export nach Italien konnte durch Partner im Fachgroßhandel ausgebaut werden und in Russland wurde ein Partnerschaftsvertrag mit dem größten Bierimporteur abgeschlossen. Die Memminger Brauerei zählt heute mit über 20 Bierspezialitäten und einem breit gefächerten Spektrum alkoholfreier Getränke als traditionell geführte Privatbrauerei zu den bedeutendsten der Region. Darüber hinaus nimmt sie einen stolzen achten Platz in der Rangliste Export der bayerischen Brauereien ein. Im Zeitalter der Globalisierung ist diese Sparte unverzichtbar, dennoch haben gerade jetzt regionale Marken wie “Memminger“ ihre Bedeutung. In überschaubaren Absatzgebieten können sich neben geschäftlichen Beziehungen auch enge persönliche Bindungen zu den Kunden entwickeln, Basis für vertrauensvolle Zusammenarbeit über Generationen.

2008

Um an die Tradition der meistprämierten Brauerei Deutschlands wieder anzuknüpfen, wurden ab dem Jahr 2008 die Biere wieder zum DLG-Test eingereicht - dem härtesten Biertest der Welt. In den Jahren 2008, 2009 und 2010 wurden insgesamt 24 Goldmedaillen erzielt und damit gehört die Brauerei wiederum zu einem der meist ausgezeichneten Bierhersteller in Deutschland.